Als der Golfclub Sigmaringen gegründet wurde, gehörte Hartmut Hopf zu den Männern der ersten Stunde. Er war ein echter Macher und brachte, einige Jahre nach der Clubgründung, auch die Gruppierung „Eagles“ ins Leben.
Sieben begeisterte Golfer schlossen sich zusammen, um nicht nur dem Golfspiel nachzugehen, sondern gemeinsam besondere Erlebnisse zu teilen. So entstand die Idee, regelmäßig gemeinsam zu spielen, Ausflüge zu unternehmen und vieles mehr. Da sie sieben Personen waren, war der Name der Gruppierung schnell gefunden: „Seven Eagles“.
Jedes Jahr wurde ein neuer „Eagle-Präsident“ gewählt. Um sich besonders zu präsentieren, entschieden sie sich für einen schottischen Auftritt – jedoch nicht mit Kilt, sondern mit eigens aus Schottland angefertigten Knickerbocker-Hosen, passenden Kniestrümpfen und Mützen aus dem gleichen Stoff. Mit diesem einzigartigen Outfit traten sie in verschiedenen Golfclubs auf und wurden schnell zu einem beliebten Fotomotiv und Gesprächsthema auf dem Golfplatz.
Doch nicht nur durch ihre Kleidung wollten sie den Gemeinschaftssinn stärken: Ein eigenes Emblem wurde entworfen und auf alle Polos und Jacken gestickt, was den Zusammenhalt zusätzlich symbolisierte.
Die „Seven Eagles“ gibt es auch heute noch im Golfclub Sigmaringen. Zwar hat sich die Besetzung seit den Anfangszeiten durch das Älterwerden und den Tod einzelner Mitglieder verändert, doch nach wie vor bleiben sieben leidenschaftliche Golfer Teil dieser besonderen Gemeinschaft.
Bild, von lKurt Schulz, Reinhard Wessel, Detlef Dobbrunz, Gerd Hagemann, Bernd Thomann, Karl-Heinz Kugler und Präsident Siegfried Schatz

von links: Kurt Schulz, Reinhard Wessel, Detlef Dobbrunz, Gerd Hagemann, Bernd Thomann, Karl-Heinz Kugler und Präsident Siegfried Schaz